Kulinarische Notizen (1)

30. Mai 2010 um 20:49 | Veröffentlicht in kulinarische Notizen, Leben | Hinterlasse einen Kommentar
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vom Wochenende:

– Für gemischte Antipasti/Tapas für 2 Personen zum Sattessen reicht 1 größere Aubergine und so ca 300 gr. Pilze dicke! Dazu Quark/Tzaziki/Alioli. Als Zuzgabe evtl. noch ein paar Scampi in Zitronen-Curry.

– Wenn Aubergine übrigbleibt: Viel Rosmarin ran und grillen! Hm!

– Mehr Ricotta in meiner Küche! Für Cannelloni mit Tomate und Spinat oder mit Karotte und Curry und Tomatensoße oder für Bestimmt-noch-viele-sachen.

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Chinareise – Resümee

21. Mai 2010 um 12:51 | Veröffentlicht in Leben, Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar
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Knapp 3 Wochen China liegen hinter mir. Zeit, ein kurzes (oder doch längeres) Resümee zu ziehen.
Angelehnt an Jolles Bericht über die Oslo-Reise hier kurz die Eckdaten , bevor ich (in den nächsten 3 Artikeln vermutlich) auf Details, besonderheiten und sonstige Begebenheitern zurückkommen werde.

Reisestrecke:
München – Frankfurt – Peking – Guilin – Shanghai – Frankfurt – München

An- und Weiterreise:
Nun, wie soll man eine Reise um den halben Erdball zurücklegen, wenn nicht im Flugzeug.
Abflug in MUC für unsren Transfer nach FRA war am Sonntag um ca. 17:00 – gegen 20:00 ging es dann weiter in einer Boing nach Peking mit Ankunft 11:00 morgens (alle Zeiten Ortszeit). Bis auf eine unfähige Lufthansa-Mitarbeiterin in MUC lief alles wunderbar planmäßig.
Auch für unsere Weiterreise nach Guilin ward das Flugzeug das Verkehrsmittel der Wahl. Im Zug hätte es immerhin 24 Stunden gedauert, die zwar sicher interessant, für unsere Reisepläne aber leider zu zeitintensiv gewesen wäre. Die Idee mit dem Auto zu reisen ist in China eher unbekannt (wie uns ein Chinese erzählte) und für uns Ausländer aufgrund fehlender Fahrerlaubnis sowieso undurchführbar.
Also das Flugzeug. Abflug gegen Mittag, Ankunft in Guilin 3 Stunden später. Außer dass die Stewards und Stewardessen schlechter Englisch sprechen als auf dem Hinflug und dass das Essen in einem Pappkarton serviert wird, eigentlich kein Unterschied zum Hinflug.
Zur Strecke Guilin-Shanghai wiederholen sich obig genannte Gedankengänge, geändert hat sich außer den Flughäfen nur die Uhrzeiten.

Unterkunft:
Peking:
Wie vermutlich die meisten jungen Leute auf Reisen im Hostel. In Peking war das das „Happy Dragon Hostel“ nahe der U-Bahnstation Dongsi. Im ersten Moment ein bisschen erschreckend. In Deutschland würde die Straße in der das Hostel liegt bestenfalls als Gasse bezeichnet, oder als Hinterhof. Die kleinen komischen Läden daneben machen auch einen seltsamen ersten Eindruck. Im Hostel selber werden wir aber in einem sauberen Eingangsbereich gleich freundlich begrüßt. Flower (wie sich das Mädel an der Rezeption vorstellt) versucht uns irgendwas zu erzählen, trotz unserer Reservierung müssten wir in ein Partner-Hotel ziehen, weil keine Zimmer da seien. Wir lehnen erst mal ab – das kommt uns seltsam vor. Nach kurzem überlegen hat sie doch ein Zimmer für uns, es muss nur noch fertig geputzt werden. Wir waren in der Hostel-Bar und trinken einen Tee bei Sally. (Im nachhinein wurde uns von Kerstin, dem Reise-Besuchs-Grund, erzählt, dass das Partner-Hotel eigentlich viel besser sei… Verdammt!)
Das saubere Zimmer entpuppt sich dann als ein kleines, für unsere Zwecke (schlafen!) ausreichendes 2-Bett-Zimmer mit kleinem Fenster, Dusche/WC und Goldfischglas. Passt. Die Bar unten ist nett, wir treffen Israelis, Kanadier, Engländer und eine Vermutlich-Russin. Außerdem natürlich Sally, die Chinesin, die beim Frühstück immer Dienst hat und uns die ersten 3 Wörter Chinesisch beibringt.
Shanghai:
Das „Blue Mauntain Expo Hostel“ liegt, wie der Name schon sagt, in der Nähe des Expo-Geländes. Außerdem noch – Hauptenscheidungskriterium! – direkt gegenüber einer Metro-Station. Wir hatten wieder ein Zweierzimmer reserviert, leider ist bei Ankunft keinen frei und wir bekommen ein Dreierzimmer mit der Ankündigung, eventuell am folgenden Tag noch in ein Zweier umziehen zu müssen. Müssen wir nicht. Leider hat das Zimmer kein Fenster, dafür ist das Bad ein bisschen größer und hat einen Duschvorhang. Die Bar (oder wie sich das nennt) ist ungemütlich, das Personal lang nicht so freundlich und aufgeschlossen wie in Peking, um der Wahrheit genüge zu tun: Es spricht nicht mehr als uuuuuuuunebdingt nötig mit einem. Wurde man in Peking beim Betreten immer freundlich begrüßt hat man hier das Gefühl, nicht einmal wahrgenommen zu werden. Dafür treffen wir nette Chinesen, die auch hier nächtigen und sogar Englisch sprechen (einer sogar ganz pasabel Deutsch!), und einen jungen Herrn, der in Deutschland keine 10 km von mir entfernt wohnt und der uns in Sachen Expo-Tipps weiterhilft.
Yangshuo: Bei unsrem Ausflug von Guilin nach Yangshuo übernachteten wir im Guesthouse eines befreundeten Deutschen und seiner chinesischen Freundin. Ich würde sagen, eine wirklich gute Unterkunft und mit abstand die beste (naja, außer dem non-western Toiletten, aber daran gewöhnt man sich in Südchina schnell, und sauber waren sie auf jeden Fall) auf unserer Reise. Ein freundliches Zweierzimmer für Yvonne und mich, ein ebenso schönes Doppelzimmer für Kerstin. Besonders erwähnenswert ist neben der super Beratung und Organisationshilfen (unsre Fahrräder standen schon vor der Tür, kaum hatten wir unsre Rucksäcke auf die Zimmer getragen) noch die Dachterasse. Das „Sweet Dreams Guesthouse“ ist nämlich das höchste Gebäude in der Umgebung und somit hat man einen super Blick auf die nächtliche Stadt und die beleuchteten Berge.

Weiterkommen
Grundsätzlich gibt es in China – wie überall – für Touristen 3 Wege, sich in den Städten fortzubewegen, wenn man nicht zu Fuß alles erlaufen will.
U-Bahn („Metro“), Bus und Taxi. Alle haben ihre Besonderheiten, mit denen der unebdarfte, des Chinesisch nicht mächtigen Tourist zu kämpfen hat.
Am einfachsten ist wie immer die U-Bahn. Nach anfänglichen Schwierigkeiten (man sollte als Ausländer nicht versuchen, eine Chip-Karte für die U-Bahn zu kaufen, die netten Damen und Herren in den Häuschen verstehen einen einfach nicht, oder wollen einen nicht verstehen), kamen wir sowohl mit den Häuschen als auch mit den Fahrkartenautomaten zurande. Immerhin die Automaten sprechen nämlich auch Englisch mit einem. Mit 2 Yuan in Peking bzw. 3-5 Yuan (je nach Entfernung) in Shanghai ist es auch sehr günstig.
Bus. Grundsätzlich nur mit Zeichen vornedrauf, nicht aussprechbaren chinesischen Haltestellen und für alleinreisende daher nicht zu empfehlen, es sei denn, man versteht was. Dann ist es sicher lustig. Wir sind in Guilin mit dem Bus gefahren, denn da hatten wir ja unsren Tourguide Kerstin, die uns sagen konnte wo wir bezahlen (einfach 1 Yuan in die Spendenbox werfen, oder von der Kerstin-Chipkarte 9 Jiao (sprich Mao) abbuchen lassen) und vor allem, wo wir aussteigen sollen.
Taxi. Ebenfalls viel günstiger als in Deutschland. Die gut 25 km vom Flughafen zum Hostel in China kosteten umgerechnet ca. 8 Euro. Dafür komm ich in Deutschland gerade mal 4 km weit. Natürlich wäre es zu schön, wenn Taxifahren so einfach wäre. Die wenigsten Taxifahrer sprechen nämlich Englisch. Und sie verstehen einen auch nicht, wenn man ihnen das Ziel sagt (was an der falschen Aussprache liegt aber trotzdem). Abhilfe hilft nur ein Zettel mit Chinesischen Zeichen oder Dolmetscherhilfe. In Shanghai gibt es sogar eine Hotline, die man anrufen kann, wenn man Probleme mit der Verständiung hat. Da wir aber nur eine Fahrt hatten, habaen wir sie nicht gebraucht und ich kann daher keine Aussage dazu machen.

Über Sehenswürdigkeiten, Essen und sonstige mehr oder weniger merkwürdige und bemerkenswerte Erlebnisse unserer Reise werde ich mich später auslassen – der Text ist schon lang genug…

Es folgt: Chinareise – Beijing: Auf das Überleben!

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