Ehrenamt

14. Mai 2009 um 23:16 | Veröffentlicht in Ansichtspunkt, Leben | Hinterlasse einen Kommentar
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Bei furchlos lese ich gerade, dass diese Woche ARD-Themenwoche ist.“Ist doch Ehrensache! – wie Menschen sich für die Gesellschaft engagieren” lautet das Motto.

Dabei ist mir eingefallen, dass in meinen Entwürfen noch 2 Beiträge zum Thema Ehrenamt vor sich hingammeln. Die will ich hier einfach in Kurzform wiedergeben. (Warum ich sie noch nicht eingestellt habe? Weil sie beide noch nicht fertig sind – beim hier als erstes aufgeführten war ich einfach zu müde, beim anderen hielt ich es für ratsam, zuerst etwas Zeit verstreichen zu lassen…) Die beiden Artikel haben eigentlich nichts miteinander zu tun. So grundsätzlich mal!

Sonun.

72-Stunden-Aktion

Da ja auch in den Kommentaren zum Countdown gefragt wurde, hier kurz ein Bericht.

Bei der 72-Stunden-Aktion handelt es sich um eine Sozialaktion des BDKJ (Bund deutscher katholischer Jungend). Dabei haben am vergangenen Wochenende über 100.000 Jugendliche aus 7 Bundesländern in zig Gruppen Projekte verwirklicht, die sonst niemand angegangen hätte. Mit viel Handarbeit, vielen Helfern und vor allem einem: Viel Engagement. Da wurden Nachtschichten geschoben, Hände blasig gebuddelt und und und!

Wir waren mit ca. 45 Menschen mit von der Partie. Nach der Projektübergabe stand fest: Wir würden den Garten und die Kapellen hinter unserer Kirche richten.

Gelernt haben wir dabei:

– 45 Kinder können viel erreichen, wenn sie zusammenarbeiten => Wir haben unser Projekt pünktlich innerhalb der 72 Stunden zu Ende gebracht.

– Es gibts unendlich große Hilfsbereitschaft – und schrecklich anstrengende Mitmenschen, die wegen jedem Kinkerlitzchen mit der Polizei drohen. (Nagut, das ist eigentlich nichts Neues…).

Unterstützung von Ehrenamt

Jetzt hab ich grad geschrieben, dass es viel Hilfe gibt. Aber es gibt auch die andere Seite. Die, dass Vereinen, die sich ehrenamtlich engagieren, Steine in den Weg gelegt werden. Diejenigen, die sich nicht schützend hinter (oder vor?) Menschen stellen, die Zeit, Kraft und nicht selten auch Geld für eine funktionierende Gesellschaft investieren.

Vereinsarbeit – vor allem, wenn Jugendarbeit betrieben wird – kostet Geld. Viel Geld.  Vor allem, wenn Anschaffungen und Unterricht gezahlt werden müssen. Dieses Geld will verdient sein. Wenn dann bürokratische Hürden ins Spiel kommen, wenn Falsches unterstellt wird, wenn entscheidungsbefugte Menschen an einem Tag dafür – und am nächsten wieder dagegen sind…. wer hat denn dann noch Spaß am Ehrenamt? Denn das ist es, was wir dafür bekommen wollen: Gemeinschaft, Freunde, Spaß. Und wer wundert sich dann, wenn immer mehr Menschen eine gepflegte LMAA-Einstellung kultivieren?

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Sonst nichts zu tun?

17. Februar 2009 um 22:15 | Veröffentlicht in Ansichtspunkt, Pünktchen | 1 Kommentar
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Beim Herrn Büschel nebenan (oder wie das heißt, wenn man beim gleichen Anbieter schreibt (er) oder tippselt (ich) ) bin ich über den Link zur FTD gestoßen…

Da kommt mir spontan eigentlich nur die Frage: Sonst keine Probleme?!?

Ist mir doch egal, wenn ich ein neues Ladegerät zu meinem neuen Handy bekomme.

Als braver BWL-Studentin ist kommt mir natürlich noch die Frage nach der Wirtschaftlichkeit.  Wo liegt denn bitte der Nutzen? Oder besser: Wo liegt ein solch großer Nutzen, der den Aufwand einer EU-Verordnungs-Erstellund plus diverse Neuentwicklungen auf dem Handymarkt an Teilen, die einen Kunden nur bestenfalls nachrangig, wenn überhaupt, interessieren? Bin ich nur blind?

Da gäbe es doch sicher noch ganz andere Dinge, die die EU standardisieren könnte, von denen die Menschen tatsächlich was hätten! Steckdosen, zum Beispiel…

Aber bis dahin fällt mir nur das inzwischen berühmte Zitat von Franz J. Strauß ein: „Die Zehn Gebote enthalten 279 Wörter, die amerikanische Unabhängigkeitserklärung 300, die Verordnung der Europäischen Gemeinschaft über den Import von Karamelbonbons aber exakt 25.911!“

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