Chinareise – Resümee

21. Mai 2010 um 12:51 | Veröffentlicht in Leben, Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar
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Knapp 3 Wochen China liegen hinter mir. Zeit, ein kurzes (oder doch längeres) Resümee zu ziehen.
Angelehnt an Jolles Bericht über die Oslo-Reise hier kurz die Eckdaten , bevor ich (in den nächsten 3 Artikeln vermutlich) auf Details, besonderheiten und sonstige Begebenheitern zurückkommen werde.

Reisestrecke:
München – Frankfurt – Peking – Guilin – Shanghai – Frankfurt – München

An- und Weiterreise:
Nun, wie soll man eine Reise um den halben Erdball zurücklegen, wenn nicht im Flugzeug.
Abflug in MUC für unsren Transfer nach FRA war am Sonntag um ca. 17:00 – gegen 20:00 ging es dann weiter in einer Boing nach Peking mit Ankunft 11:00 morgens (alle Zeiten Ortszeit). Bis auf eine unfähige Lufthansa-Mitarbeiterin in MUC lief alles wunderbar planmäßig.
Auch für unsere Weiterreise nach Guilin ward das Flugzeug das Verkehrsmittel der Wahl. Im Zug hätte es immerhin 24 Stunden gedauert, die zwar sicher interessant, für unsere Reisepläne aber leider zu zeitintensiv gewesen wäre. Die Idee mit dem Auto zu reisen ist in China eher unbekannt (wie uns ein Chinese erzählte) und für uns Ausländer aufgrund fehlender Fahrerlaubnis sowieso undurchführbar.
Also das Flugzeug. Abflug gegen Mittag, Ankunft in Guilin 3 Stunden später. Außer dass die Stewards und Stewardessen schlechter Englisch sprechen als auf dem Hinflug und dass das Essen in einem Pappkarton serviert wird, eigentlich kein Unterschied zum Hinflug.
Zur Strecke Guilin-Shanghai wiederholen sich obig genannte Gedankengänge, geändert hat sich außer den Flughäfen nur die Uhrzeiten.

Unterkunft:
Peking:
Wie vermutlich die meisten jungen Leute auf Reisen im Hostel. In Peking war das das „Happy Dragon Hostel“ nahe der U-Bahnstation Dongsi. Im ersten Moment ein bisschen erschreckend. In Deutschland würde die Straße in der das Hostel liegt bestenfalls als Gasse bezeichnet, oder als Hinterhof. Die kleinen komischen Läden daneben machen auch einen seltsamen ersten Eindruck. Im Hostel selber werden wir aber in einem sauberen Eingangsbereich gleich freundlich begrüßt. Flower (wie sich das Mädel an der Rezeption vorstellt) versucht uns irgendwas zu erzählen, trotz unserer Reservierung müssten wir in ein Partner-Hotel ziehen, weil keine Zimmer da seien. Wir lehnen erst mal ab – das kommt uns seltsam vor. Nach kurzem überlegen hat sie doch ein Zimmer für uns, es muss nur noch fertig geputzt werden. Wir waren in der Hostel-Bar und trinken einen Tee bei Sally. (Im nachhinein wurde uns von Kerstin, dem Reise-Besuchs-Grund, erzählt, dass das Partner-Hotel eigentlich viel besser sei… Verdammt!)
Das saubere Zimmer entpuppt sich dann als ein kleines, für unsere Zwecke (schlafen!) ausreichendes 2-Bett-Zimmer mit kleinem Fenster, Dusche/WC und Goldfischglas. Passt. Die Bar unten ist nett, wir treffen Israelis, Kanadier, Engländer und eine Vermutlich-Russin. Außerdem natürlich Sally, die Chinesin, die beim Frühstück immer Dienst hat und uns die ersten 3 Wörter Chinesisch beibringt.
Shanghai:
Das „Blue Mauntain Expo Hostel“ liegt, wie der Name schon sagt, in der Nähe des Expo-Geländes. Außerdem noch – Hauptenscheidungskriterium! – direkt gegenüber einer Metro-Station. Wir hatten wieder ein Zweierzimmer reserviert, leider ist bei Ankunft keinen frei und wir bekommen ein Dreierzimmer mit der Ankündigung, eventuell am folgenden Tag noch in ein Zweier umziehen zu müssen. Müssen wir nicht. Leider hat das Zimmer kein Fenster, dafür ist das Bad ein bisschen größer und hat einen Duschvorhang. Die Bar (oder wie sich das nennt) ist ungemütlich, das Personal lang nicht so freundlich und aufgeschlossen wie in Peking, um der Wahrheit genüge zu tun: Es spricht nicht mehr als uuuuuuuunebdingt nötig mit einem. Wurde man in Peking beim Betreten immer freundlich begrüßt hat man hier das Gefühl, nicht einmal wahrgenommen zu werden. Dafür treffen wir nette Chinesen, die auch hier nächtigen und sogar Englisch sprechen (einer sogar ganz pasabel Deutsch!), und einen jungen Herrn, der in Deutschland keine 10 km von mir entfernt wohnt und der uns in Sachen Expo-Tipps weiterhilft.
Yangshuo: Bei unsrem Ausflug von Guilin nach Yangshuo übernachteten wir im Guesthouse eines befreundeten Deutschen und seiner chinesischen Freundin. Ich würde sagen, eine wirklich gute Unterkunft und mit abstand die beste (naja, außer dem non-western Toiletten, aber daran gewöhnt man sich in Südchina schnell, und sauber waren sie auf jeden Fall) auf unserer Reise. Ein freundliches Zweierzimmer für Yvonne und mich, ein ebenso schönes Doppelzimmer für Kerstin. Besonders erwähnenswert ist neben der super Beratung und Organisationshilfen (unsre Fahrräder standen schon vor der Tür, kaum hatten wir unsre Rucksäcke auf die Zimmer getragen) noch die Dachterasse. Das „Sweet Dreams Guesthouse“ ist nämlich das höchste Gebäude in der Umgebung und somit hat man einen super Blick auf die nächtliche Stadt und die beleuchteten Berge.

Weiterkommen
Grundsätzlich gibt es in China – wie überall – für Touristen 3 Wege, sich in den Städten fortzubewegen, wenn man nicht zu Fuß alles erlaufen will.
U-Bahn („Metro“), Bus und Taxi. Alle haben ihre Besonderheiten, mit denen der unebdarfte, des Chinesisch nicht mächtigen Tourist zu kämpfen hat.
Am einfachsten ist wie immer die U-Bahn. Nach anfänglichen Schwierigkeiten (man sollte als Ausländer nicht versuchen, eine Chip-Karte für die U-Bahn zu kaufen, die netten Damen und Herren in den Häuschen verstehen einen einfach nicht, oder wollen einen nicht verstehen), kamen wir sowohl mit den Häuschen als auch mit den Fahrkartenautomaten zurande. Immerhin die Automaten sprechen nämlich auch Englisch mit einem. Mit 2 Yuan in Peking bzw. 3-5 Yuan (je nach Entfernung) in Shanghai ist es auch sehr günstig.
Bus. Grundsätzlich nur mit Zeichen vornedrauf, nicht aussprechbaren chinesischen Haltestellen und für alleinreisende daher nicht zu empfehlen, es sei denn, man versteht was. Dann ist es sicher lustig. Wir sind in Guilin mit dem Bus gefahren, denn da hatten wir ja unsren Tourguide Kerstin, die uns sagen konnte wo wir bezahlen (einfach 1 Yuan in die Spendenbox werfen, oder von der Kerstin-Chipkarte 9 Jiao (sprich Mao) abbuchen lassen) und vor allem, wo wir aussteigen sollen.
Taxi. Ebenfalls viel günstiger als in Deutschland. Die gut 25 km vom Flughafen zum Hostel in China kosteten umgerechnet ca. 8 Euro. Dafür komm ich in Deutschland gerade mal 4 km weit. Natürlich wäre es zu schön, wenn Taxifahren so einfach wäre. Die wenigsten Taxifahrer sprechen nämlich Englisch. Und sie verstehen einen auch nicht, wenn man ihnen das Ziel sagt (was an der falschen Aussprache liegt aber trotzdem). Abhilfe hilft nur ein Zettel mit Chinesischen Zeichen oder Dolmetscherhilfe. In Shanghai gibt es sogar eine Hotline, die man anrufen kann, wenn man Probleme mit der Verständiung hat. Da wir aber nur eine Fahrt hatten, habaen wir sie nicht gebraucht und ich kann daher keine Aussage dazu machen.

Über Sehenswürdigkeiten, Essen und sonstige mehr oder weniger merkwürdige und bemerkenswerte Erlebnisse unserer Reise werde ich mich später auslassen – der Text ist schon lang genug…

Es folgt: Chinareise – Beijing: Auf das Überleben!

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Sprichwort II

14. April 2010 um 22:27 | Veröffentlicht in Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

… Wenn wir schon beim Thema sind.
Unbedingt zu merken:

„Der frühe Vogel fängt den Wurm – aber die zweite Maus bekommt den Käse.“

Sprichwort

14. April 2010 um 21:46 | Veröffentlicht in Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

„Jeder Mensch taugt zu etwas – manche halt nur als schlechtes Beispiel“

… und manche, die taugen nur als Feindbild.
Aber das dafür so richtig“

Yeah! Und da flog der Ball über’s Netz!

Acer Aspire 5810TZG – mein erster Eindruck

30. Januar 2010 um 10:47 | Veröffentlicht in Uncategorized | 1 Kommentar
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Letzins hab ich ja schon bekannt gegeben, dass „er“ da ist. Meiner Neuer…

Ein Acer 5810TZG ist es geworden. Es gab wie immer einen Haufen Argumente dafür und dagegen, und ich wollte daher mal ein bisschen probiern.

Aber erst mal zu den Rahmendaten.
Auf dem Infoaufkleber an der Handauflage (falls sich das beim Laptop so nennt) stehen folgende Komponenten (In Klammern die Angaben, die beim Internethändler notebooksbilliger.de, wo ich bestellt habe, angegeben wurden, falls Abweichungen in der Bezeichnung bestehen)

– CPU: Intel Pentium processor SU4100 (Intel Pentium Dual core SU4100) [1.3 GHz, 800 MHz FSB, 2 MB Cache)
– RAM: 4 GB DDR3
– Graka: ATI Mobility Radeon HD 4330
– Festplatte: 320 GB
– Versprochene Akkulaufzeit: 8 Stunden.
– Sonstige Eigenschaften im Kurzdurchgang:  Multitouchpad, 4 USB-Anschlüsse, CD/DVD-Laufwerk, HDMI-Anschluss, VGA-Anschluss, Kensington-Lock-Buchse, „extra thin“, Monitor ist 16:9 mit LED-Hintergrundbeleuchtung, Num-Block

So, meine bisherige Einschätzung…

Ich war mir mit dem Prozessor nicht ganz sicher, denke aber nach den bisherigen Testen (das, was ich überlicherweise mache: Surfen mit vielen offenen Tabs, nebenher Miranda und Skype offen, Videos gucken), dass er für meine Anforderungen durchaus reicht.
Das 4 GB Arbeitsspeicher mir locker reichen, war eigentlich klar. Die Windows7-Anzeige sagt mir, dass ich bestenfalls die Hälfte davon dauerhaft verwende.
Apropos Win7. Viel Auswahl gabs ja nicht. Denn Vista… nöööööööööööö… 🙂 Bedient sich bisher ganz angenehm – ist aber komisch, nicht mehr genau zu wissen, wo ich welche Einstellungen finde, sondern jedes mal ewig suchen zu müssen… (Geht mir grad mit der Auslastungsanzeige für den Arbeitsspeicher so. Ich weiß, dass es sie gibt, weil ich sie schon mal gesehen hab… nur wo?!? =) ) Außerdem sind ein paar Sachen irgendwie doof. Die Blinkfarbe in der Taskleiste z.B. Ich musste die Taskleiste dunkel machen, weil Miranda wegen des gelb-organgen Logos gelb blinkt und ich das nicht umstellen kann (oder die Option noch nicht gefunden hab…)
Bei der Tastatur war ich recht skeptisch und zwar aus 2 Gründen:
1. Numern-Block: Ist ein etwas komisches gefühl, die Hände nicht mehr wirklich „mittig“ vor dem Display zu haben, außerdem sind die Tasten *deutlich* anders angeordnet als bei meinem alten BenQ. Läuft aber ganz gut, Numblock ist eigenltich ne super Sache, ist halt alles ne Gewohnheitssache.
2. Tastatur an sich. Es ist schwer zu beschrieben, aber die Tasten sind bei diesem Notebook recht weit ausseinander, stehen einzeln da, außerdem glatt/glänzend statt wie bisher matt/leicht angeraut. Ich war mir nicht sicher, ob/wie mir das gefällt, aber die letzte Woche hat sich recht angenehm getippt. Ein bisschen Gefühl für die Tasten fehlt noch, was sich an einer gehäuften Löschtasten-Benutzung zeigt, aber das wird. Was das Glatte angeht, fühlt sich die Tastatur gut an, hoffe, dass ich das im Sommer mit Schweißfingern immer noch so sehe.
Die Grafikkarte lässt sich abschalten, sodass die Grafik über den Intel-Chip läuft. Im Akku-Betrieb ist das sogar Standardeinstellung, um weniger Strom zu verbrauchen.
Womit wir bei einem weiteren Wichtigen Thema wären: Dem Stormverbrauch.
Die 8 Stunden hab ich Acer ja noch nie abgenommen – das konnt ich mir einfach nicht vorstellen. Tatsächliche Aussagen wage ich aber auch noch nicht zu treffen. Die Energieanzeige im Akku-Modus schwankt sehr stark je nach Anwendung. Im Zug beim Filme-gucken zeigte sie gestern ca. 3,5 Stunden bei 98% vollem Akku an. Vorhin ging sie (beim Surfen und Tippen) auf über 6 Stunden bei 70% hoch. Jetzt hab ich eine Audio-CD drin, um mal den Sound ein bisschen zu testen, was eine Auswirkung auf ca. 2,5 h (60%) hat. Fazit: Wenn der Akku die Leistung einiermaßen beibehält (was ich bei guter Pflege hoffe…) reicht es für mich völlig, da meine Regelzugfahrzeit 3:15 inkl. Umsteigen ist… 🙂
Sound: Besser als beim letzten, was keine Kunst ist. Ich denke, ganz ok, hab aber dafür nicht so die Ohren. Müsste aber ausreichen, auch mal gemeinsam nen Film anzuschaun, was beim BenQ ein Problem war, da die Lautstärke über die Lautsprecher einfach zu gering war. Bei den Höhen hat er allerdings ein bisschen ein Problem und scheppert.
Lüfter- und Laufwerkgeräusche sind ausgesprochen angenehm, sprich kaum zu hören.

So, was hab ich jetzt noch vergessen? Hm….
– Wlan-Mäßig hab ich eine deutlich bessere Verbidungsqualität, auch das aber keine Kunst…
– Das Multiouch- Touchpad ist einerseits toll (zoomen, scrollen etc. mit Gesten), wenn man das mit dem „Hände nicht mittig vor dem Bildschrim haben“ aber noch nicht gewohnt ist, allerdings ein bisschen nervig, da man fast automatisch mit dem Handballen ein bisschen auf dem Touchpad hängt und es dann alle Bewegungen als Gesten interpretiert.

Letzenendes hat das Notebook nur ein wirklich großes Problem, weswegen ich es wohl diese Woche wieder einsenden werde: Es geht nicht richtig an. Will sagen, wenn ich den Knopf drück, springt es oft nicht auf anhieb an. Ist zwar kein Beinbruch, aber wenn ich schon einen Haufen Geld für dieses Teil zahle, möchte ich auch, dass so simple Sachen wie Anschalten problemlos verlaufen.
Ich will dann aber ein baugleiches Modell wieder bekommen.

Der Neue

24. Januar 2010 um 22:57 | Veröffentlicht in Uncategorized | 3 Kommentare

… ist da…
Aber will ich ihn behalten?
1 Woche Testen ist angesagt…

T

11. November 2009 um 18:46 | Veröffentlicht in Uncategorized | 2 Kommentare

Juhu.

T-1

10. November 2009 um 21:14 | Veröffentlicht in Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

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T-2

9. November 2009 um 21:18 | Veröffentlicht in Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

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T-3

8. November 2009 um 21:45 | Veröffentlicht in Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

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vodafon

27. Oktober 2009 um 19:10 | Veröffentlicht in Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

1. Anruf: 8 Minuten

2. Anruf: 15 Minuten

3. Anruf: 15 Minuten

4. Anruf: 20 Minuten

Gut, dass die Warteschleife nicht soooooo schlimme Musik dudelt, dass die Hotline kostenlos ist, und dass Handys lautsprecher haben.

Saftladen!

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